Dann auf die drei Menschen vor mir.
Ich nahm den Stift.
Helena entspannte sich.
Sofia lächelte.
Johan atmete erleichtert aus.
Ich drehte den Stift zwischen meinen Fingern.
Dann legte ich ihn zurück.
„Nein.“
Helena sprang auf.
„Wenn du diese Familie nicht unterstützen willst, müssen wir vielleicht offiziell über deinen Platz in ihr nachdenken.“
Ich stand ebenfalls auf.
„Kein Problem.“
Ich ging zur Tür.
Dann drehte ich mich um.
„Aber macht es schriftlich.“
Ich verließ das Haus.
Kapitel 3 – Der Brief meines Vaters
Vierzig Minuten später stand ich an einer Tankstelle.
Ich starrte auf die Zapfsäule, während mein Kaffee langsam kalt wurde.
Dann erinnerte ich mich an den Umschlag.
Anders hatte ihn mir acht Tage vor seinem Tod gegeben.
Ich hatte ihn nie geöffnet.
Auf der Vorderseite stand nur:
„Öffne ihn, wenn Helena dich jemals um Geld bittet.“
Meine Hände wurden kalt.
Ich zog den Umschlag aus meiner Tasche.
Das Papier war an den Kanten leicht vergilbt.
Ich riss ihn auf.
Im Inneren befanden sich mehrere Dokumente, eine Adresse und ein handgeschriebener Brief.
Ich las:
„Elin, wenn du diesen Brief öffnest, dann ist etwas passiert, vor dem ich dich schützen wollte.“
Ich musste schlucken.
„Unterschreibe nichts.“
Die nächste Zeile:
„Sag Helena nichts.“
Dann:
„Finde Viktor Berg.“
Darunter stand:
„Vertraue ihm, aber glaube ihm nicht alles, bevor du die Unterlagen selbst gelesen hast.“
Ich blätterte um.
Auf der letzten Seite stand:
„Und wenn er dir sagt, dass das Haus nicht Helena gehört, dann lauf nicht weg. Bleib sitzen. Du wirst wahrscheinlich zum ersten Mal verstehen, warum ich dich all die Jahre gebeten habe, Geduld zu haben.“
Meine Augen füllten sich mit Tränen.
Dann las ich den letzten Satz.
„Verzeih mir, dass ich so lange gewartet habe.“
Ich rief die angegebene Nummer an.
Ein Mann nahm nach dem dritten Klingeln ab.
„Viktor Berg.“
