Sofia lachte laut.
Ich lachte mit.
Sie sah mich an.
„Nochmal!“
„Nochmal“, sagte ich.
Wir bauten ihn wieder auf.
Und wieder fiel er um.
Sie lachte noch lauter.
Ich sah sie an und dachte an den Abend in Stockholm.
An die Ballons.
An die Torte.
An die fast vierzig Gäste.
An Karin.
An Erik.
An das rote Mal auf Sofias Wange.
Und an das Video.
Dann sah ich meine Tochter lachen.
Und ich wusste:
Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen.
Vielleicht war mein Leben nicht mehr so, wie ich es mir einmal vorgestellt hatte.
Aber es war ehrlich.
Und vor allem war meine Tochter sicher.
Ich nahm sie in den Arm.
Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter.
„Mama?“
„Ja, Schatz?“
„Bleibst du?“
Ich drückte sie ganz fest.
„Immer.“
Was hättest du an meiner Stelle getan?
Hättest du die Geburtstagsfeier sofort verlassen?
Hättest du deinem Partner noch eine zweite Chance gegeben, nachdem du erfahren hättest, dass er schon vorher wusste, wozu seine Mutter fähig war?
Und wie würdest du reagieren, wenn du plötzlich ein Video bekommst, das beweist, dass die Wahrheit ganz anders war, als man sie dir erzählt hatte?
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Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen Satz: „So etwas lasse ich nicht mehr zu.“
