„Unsere Tochter wird einen Namen bekommen, den Garrett und ich gemeinsam auswählen.“
Evelyn sagte nichts.
„Wir werden den Namen nicht heute bekannt geben.“
Dann nahm ich meine Tasche.
Ich wollte gehen.
Garrett folgte mir.
„Stella, warte.“
Ich blieb stehen.
„Was willst du?“
Er sah aus, als würde er zum ersten Mal wirklich darüber nachdenken, was er sagen sollte.
„Es tut mir leid.“
Ich antwortete nicht sofort.
„Wofür?“
Er sah zu Boden.
„Dafür, dass ich dich nicht verteidigt habe.“
Ich nickte langsam.
„Das ist ein Anfang.“
„Ich wusste nicht, dass es für dich so schlimm war.“
Ich sah ihn an.
„Das ist genau das Problem, Garrett.“
Er wartete.
„Du hast nie gefragt.“
Die Wahrheit über den Namen
Wir gingen nach draußen.
Die kalte Luft traf mein Gesicht.
Garrett blieb neben mir stehen.
„Also welchen Namen willst du?“
Ich musste trotz allem lächeln.
„Das ist nicht die richtige Frage.“
„Was dann?“
„Wir finden ihn gemeinsam.“
Er nickte.
Zum ersten Mal seit langer Zeit fragte er nicht, was seine Mutter wollte.
Er fragte mich.
„Gibt es einen Namen, den du besonders magst?“
Ich dachte kurz nach.
Dann nannte ich ihm einen Namen, den ich schon vor Monaten in unsere gemeinsame Liste geschrieben hatte.
Garrett lächelte schwach.
„Den mochte ich auch.“
Ich sah ihn an.
„Dann steht er wieder auf der Liste.“
Wir gingen schweigend zum Auto.
Hinter uns blieb die Feier zurück.
Die Blumen.
Die Einladungen.
Die Decken.
Die Dekoration.
Und der Name, den seine Familie für endgültig gehalten hatte.
Gertrude Agnes.
Er würde nicht der Name unserer Tochter werden.
Aber die Geschichte war damit noch nicht vorbei
Am nächsten Morgen klingelte mein Handy.
Es war Evelyn.
Ich nahm nicht ab.
Eine Minute später kam eine Nachricht.
„Wir müssen reden.“
Dann noch eine.
„Du hast gestern die ganze Familie verletzt.“
Dann:
