Er machte sich eine Notiz.
Dann kam Alex nach Hause
Eine Stunde später fuhr ein schwarzer Wagen vor.
Alex stieg aus.
Als er die Polizei vor seinem Haus sah, blieb er stehen.
Sein Blick wanderte sofort zu seinem Vater.
Dann zu Matthew.
„Was ist passiert?“
Ernest ging auf ihn zu.
„Das solltest du mir sagen.“
Alex sah seinen Sohn an.
Matthew wich seinem Blick aus.
„Warum war er draußen?“ fragte Alex.
Veronica antwortete:
„Er hat sich schlecht benommen.“
Alex sah sie an.
Dann sagte er:
„Ich habe dir gesagt, dass du ihn nicht draußen lassen sollst.“
Ernest erstarrte.
„Du hast was gesagt?“
Alex schwieg.
Ernest trat näher.
„Alex. Was passiert hier?“
„Dad, bitte.“
„Nein.“
Ernest zeigte auf Matthew.
„Sieh ihn an.“
Alex sah seinen Sohn an.
Zum ersten Mal wirkte er nicht wütend.
Er wirkte erschöpft.
„Ich wollte nur, dass er Respekt lernt.“
Ernest konnte kaum glauben, was er hörte.
„Respekt?“
„Er hört nicht auf uns.“
„Er ist sechzehn!“
„Genau deshalb.“
Der Polizist unterbrach ihn.
„Mr. Alex, wir müssen einige Fragen mit Ihnen klären.“
Alex nickte.
Doch bevor er mit den Beamten ins Haus ging, sah er noch einmal zu Matthew.
Der Junge begann zu weinen.
Ganz leise.
Ohne ein Geräusch.
Ernest legte ihm eine Hand auf die Schulter.
„Du bist jetzt sicher.“
Die ersten Antworten
Später wurde Matthew von einer Fachkraft befragt.
Er wollte zunächst kaum sprechen.
Doch nach und nach begann er zu erzählen.
Er erzählte von den Regeln.
Vom Essen.
Von den Strafen.
Von den Nächten, in denen er nicht schlafen durfte, weil er angeblich eine Aufgabe nicht richtig erledigt hatte.
Er erzählte, dass sein Handy regelmäßig weggenommen wurde.
Dass er häufig nur Reste essen durfte.
Und dass Veronica ihm manchmal sagte, er solle froh sein, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben.
