Am Montagmorgen trafen wir uns mit meiner Anwältin.
Sie hatte alle Dokumente geprüft.
„Eleanor wird versuchen zu behaupten, dass du Jonathan die Kinder absichtlich vorenthalten hast.“
Ich nickte.
„Kann sie damit Erfolg haben?“
„Das hängt von den Beweisen ab.“
Zum Glück hatte ich Beweise.
Jeden Brief.
Jede E-Mail.
Jede Nachricht.
Jeden Kontoauszug.
Und vor allem hatte ich die Aussage von Eleanors ehemaliger Assistentin.
Doch Eleanor hatte ebenfalls mächtige Anwälte.
Sie versuchte, mich als berechnende Geschäftsfrau darzustellen.
Sie behauptete, ich hätte die Kinder absichtlich versteckt, um später Geld von der Familie zu verlangen.
Die Behauptung wäre vielleicht überzeugend gewesen, wenn ich nicht fünf Jahre lang jeden Cent selbst verdient hätte.
Ich hatte niemals Geld von Jonathan verlangt.
Niemals Geld von Eleanor.
Niemals einen Anteil am Familienunternehmen.
Ich hatte mein eigenes Leben aufgebaut.
Vor Gericht legte meine Anwältin meine Unternehmensunterlagen vor.
Sie zeigte meine Steuererklärungen.
Meine Firmenbilanzen.
Meine Immobilien.
Meine Investitionen.
Es wurde deutlich, dass ich finanziell unabhängig war.
Dann kam der wichtigste Moment.
Die ehemalige Assistentin von Eleanor erschien vor Gericht.
Sie erzählte, wie Eleanor damals die Briefe abgefangen hatte.